LED Farblaser Drucker – eine Alternative zu Laserdruckern?
Das Grundprinzip eines LED-Druckers ist mit dem eines Laserdruckers identisch. Beide verfügen über eine Bildtrommel und eine Tonerkartusche, wenn es sich um einen Farblaser/Drucker handelt, sind es natürlich mehrere Kartuschen. Beide übertragen ein Bild auf die Bildtrommel, die es dann wiederum auf das Papier überträgt. Allerdings geschieht dies beim Laserdrucker mit Hilfe eines Laserstrahls und einem rotierenden Spiegel, während bei einem LED-Drucker eine ganze Reihe von Leuchtdioden arbeiten. Diese LEDs sind auf einer Leiste angebracht, die sich über die komplette Papierbreite erstreckt. Als Minimum sind hier 2000 LEDs angebracht, je höher die Druckauflösung und kostenintensiver das Gerät ist, desto mehr LEDs wurden auch verarbeitet. Zudem leuchten die Dioden nur da auf, wo das Bild entstehen soll und entsprechend Toner aufgenommen wird. Durch den Einsatz von LEDs (light emitting diode = Leuchtdiode) können noch kompaktere Drucker gebaut werden, die dabei auch noch eine Menge Strom einsparen. Außerdem ist ihre Auflösung sehr viel höher als bei einem gleichwertigen Laserdrucker.
Allerdings haben die LED-Drucker gegenüber dem Laserdrucker doch noch einen Nachteil und der liegt im Verbrauch von Arbeitsspeicher. Denn im Vergleich zu einem Laserdrucker muss der LED-Drucker sehr viel Speicher verbrauchen, um die gewünschte Seite zwischenzuspeichern. Das bedeutet natürlich auch, dass man etwas länger auf seinen Ausdruck warten muss.
Da dieses Manko aber leicht zu beheben ist, werden LED-Drucker sich wohl immer mehr durchsetzen, vor allem bei denjenigen, die viel wert auf Auflösung legen, aber eventuell nicht so viel Platz haben und auch die Zeit mitbringen, auf die Ausdrucke zuwarten.